Solo für den Jazz- Makiko Hirabayashi (Piano)

Samstag 12. September 2026 / 19:30 Uhr

Kunststation Kleinsassen / An der Milseburg 2a /36145 Hofbieber

VVK/AK: 22/25 Euro Hier geht es zum Vorverkauf

Makiko Hirabayashi ist eine japanische Pianistin und Komponistin. Im Alter von 20 Jahren gewann sie ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston. Ihre ursprüngliche Absicht, Filmmusik zu studieren, verlagerte sich schnell in Richtung Improvisation und Komposition auf dem Klavier, da sie in die Live-Jazz-Szene von Boston eintauchte.
In Boston entdeckte sie nach Jahren als klassische Pianistin den Jazz, den sie am Konservatorium in Kopenhagen weiterverfolgte.
In der dänischen Hauptstadt lebt sie seit über 30 Jahren, ist dort an der Seite von Marilyn Mazur und mit ihr Band Weavers eine feste Größe.
Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums im Jahr 2006 wurde sie von der Kritik als eine herausragende Stimme in der internationalen Jazzszene gefeiert. Dabei speisen sich ihre Kompositionen aus Händels Kosmos – wurzeln aber tief in der Sprache des Jazz, inklusive einer liebevollen Verbeugung vor Keith Jarrett und Jan Garbarek.
Ihr multikultureller Hintergrund und ihre musikalische Vielfalt spiegeln sich in ihrer Musik wider: So komponierte Makiko Hirabayashi 2023 spannungsgeladene Musik für die Händel-Festspiele in Halle, die auf ihrem aktuellen Album »Gifts« zu hören ist.
Ausgelöst durch den Kompositionsauftrag des Händel Festivals in Halle, diente die Entstehung dieses Albums als zutiefst persönliche Reise für die in Tokio geborene Pianistin. Erinnerungen an Händels Musik, die sie in ihrer Jugend hörte, haben sie dazu inspiriert, neun Tracks zu schreiben, die sowohl neu als auch reflektierend klingen – was die universelle Qualität von Händels Musik und ihre transformative Kraft symbolisiert.
Die Musik auf diesem Album, mit einigen der führenden Persönlichkeiten der skandinavischen Musikszene – Fredrik Lundin (Saxophon), Thommy Andersson (b) und Bjørn Heebøll (d) – fließt mühelos durch komplizierte schriftliche Passagen und Improvisation, während die kollektive, kreative Kraft im Kern bleibt. Das Ergebnis ist laut JazzThing »ein kleines Meisterstück«.

Weitere Infos: https://makiko.dk